top of page
Frau_neu_edited_edited_edited.jpg

Unsere Versorgung mit Mineralien

und Spurenelemten!


Wir benötigen die Mineralien Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Schwefel und Chlor. Daneben sind wir auch zwingend angewiesen auf folgende Spurenelemente: Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Molybdän, Cobalt, Jod und Selen. Das ist zunächst die offizielle Sichtweise. Darüber hinaus gibt es zahlreiche starke Hinweise, dass wir weitere Spurenelemente wie Silizium, Bor, Chrom und Lithium ebenso benötigen.
Diese Elemente übernehmen zahlreiche Aufgaben in unserem Körper wie z. B. als Strukturmaterial, Elektrolyte für den Wasserhaushalt und die Nervenfunktion und Tausende von verschiedenen Enzymen, die nur funktionieren, wenn auch das richtige Element als aktives Zentrum des Enzyms vorhanden ist. Auch wenn wir diese Elemente in unserem Körper teilweise recyceln können, ist unsere Speicherfähigkeit doch sehr begrenzt, sodass wir sie kontinuierlich ausscheiden und daher auch immer wieder aufs Neue aufnehmen müssen.

Unsere mineralischen Bestandteile sind von elementarer Bedeutung!

Mit dem Boden
fängt es an!

Die wichtigste Quelle dafür stellt offensichtlich unsere Ernährung dar. Und die elementare Zusammensetzung dieser hängt ganz maßgeblich von der Zusammensetzung der Böden ab, auf denen wir unsere Nahrungsmittel und Tierfutter anbauen. Durch diverse, durchaus fragwürdige Entwicklungen der modernen Landwirtschaft haben wir die Beschaffenheit unsere Böden in wenigen Jahrzehnten entscheidend verändert. Die direkten Auswirkungen auf den Gehalt in unseren Lebensmitteln konnten durch diverse Messungen bestätigt werden. So verlor Gemüse im Schnitt im Zeitraum von 1930 bis 1980 laut einer englischen Studie 35 % Magnesium, 22 % Eisen und 81 % Kupfer.
Mayer, Anne‐Marie. "Historical changes in the mineral content of fruits and vegetables." British Food Journal 99.6 (1997): 207-211.
 

Wir Verhungern an vollen Tellern!

Offensichtlich wird das Ausmaß des Problems, wenn wir uns einige globale Zahlen dazu ansehen. Laut Schätzungen leiden 3,7 Milliarden Menschen an Eisenmangel, davon sind 2 Milliarden von einem schweren Mangel (Anämie) betroffen. Von Kindern unter fünf Jahren sind 35 % von Zink- oder Eisenmangel betroffen, sowie 38 % von Iod- oder Selenmangel. Nach einer anderen Quelle haben weltweit 60 – 80 % einen Mangel an Eisen, 30 % an Zink, 30 % an Iod und 15 % an Selen.


Xiao-E Yang, Wen-Rong Chen, and Ying Feng. Improving human micronutrient nutrition through biofortification in the soil-plant system: China as a case study. Environmental geochemistry and health, 29(5):413-428, 2007.
Philip J. White and Martin R. Broadley. Biofortifying crops with essential mineral elements. Trends in plant science, 10 (12):586- 593, 2005.


Im Buch "Die Mineralienwende - wie Mineralien uns und die Welt retten" (Link) von Dr. Stefan Hügel (Link) sind diese Zusammenhänge ausführlich beschrieben.

Sollte es nicht bald eine radikale Kursänderung der modernen Landwirtschaft geben, wird sich das
MINERALIENDILEMMA weiter zuspitzen und es wird zunehmend darum gehen, anderweitige Lösungen zu finden. Dafür haben wir den Verein Almaterra gegründet. Mehr zur Mission von Almaterra findest du hier (Link zur Vereinsmission).

bottom of page